• Kay Nordenbrock

SEO für das Blog: Die Grundlagen

Aktualisiert: Sept 24


Wenn ihr einen Blog habt, egal ob privat oder für das Unternehmen, möchtet ihr höchstwahrscheinlich auch, dass dieser gelesen wird. Das zu erreichen ist gar nicht so schwierig wie es auf den ersten Blick erscheint. Mit der Magie der Suchmaschinenoptimierung, oder SEO, gepaart mit relevanten Inhalten für eure Leser, könnt ihr euch mit ein wenig Geduld eine Leserschaft aufbauen.


SEO hat viele Facetten. Die Kunst dabei ist, diese zu kennen und in der Praxis anzuwenden. Dabei ist es allerdings auch so, dass der Algorithmus von Google ständig upgedated wird, um den Nutzern die besten Ergebnisse zu liefern. Es gibt allerdings ein paar Grundlagen des SEO, die eure Sichtbarkeit erhöhen werden. Wenn ihr euch anfangs auf diese konzentriert, steigt eure Sichtbarkeit kontinuierlich.


Die Keywords machen den Anfang


Bevor ihr anfangt Artikel zu erstellen, solltet ihr erst einmal wissen, worum es in diesen Artikeln überhaupt gehen soll. Das Hauptthema des Artikels wird dann auch gleichzeitig das Haupt-Keyword. Im besten Fall ist das natürlich ein Wort oder eine Phrase, nach der möglichst viele Menschen bei Google suchen.



Im ersten Schritt geht es darum eure Keyphrase sinnvoll zu platzieren, sodass Google sowie Suchende sofort wissen, worum es in eurem Artikel geht. Erst einmal macht es Sinn die Phrase in der Überschrift zu platzieren. Dort am besten am Anfang. Das hat zwei Vorteile: Zum einen wissen Leser direkt worum es im Artikel geht und zum anderen kürzt Google eure Überschrift möglicherweise in den Suchergebnissen, wenn sie länger als 60 Zeichen ist.


Als nächstes sollte eure Keyphrase natürlich auch im Text des Artikels vorkommen. Allerdings macht es keinen Sinn sie so oft wie möglich dort unterzubringen. Das ist sogar kontraproduktiv, da Google euren Text für sogenanntes Keyword-Stuffing abstraft und ihn weiter unten in den Ergebnissen anzeigen wird.

Am besten flechtet ihr euer Keyword auf natürliche Art und Weise in eueren Text ein. Das fördert den Lesefluss und ihr vermeidet Stuffing. Das sollte eigentlich auch gar nicht so schwierig sein, da es in eurem Text schließlich um dieses Thema geht.

Ein weiterer Ort in der eure Keyphrase vorkommen sollte ist die URL. Das ist der erste Text, den die Google Crawler von euerer Seite lesen werden. Dadurch bestimmen sie im ersten Schritt, worum es geht.



Der letzte wichtige Ort für euer Keyword oder euer Keyphrase ist die Meta-Beschreibung. Diese wird in der Regel auch in den Suchergebnissen von Google angezeigt und soll dem Leser einen ersten Eindruck geben, worum es im Artikel geht. Allerdings habt ihr nicht immer die volle Kontrolle darüber was Google schlussendlich dort anzeigen wird.


Auch wenn Dienste wie Wix oder diverse Tools für WordPress euch die Meta-Beschreibung bearbeiten lassen, ist das keine Garantie dafür, dass genau dieser Text angezeigt wird. Oft bestimmt das Suchwort des Nutzers, welcher Textausschnitt hier steht. Trotzdem habt ihr eine gewisse Kontrolle über die Meta-Beschreibung und solltet diese auch nutzen.


Unterschätzt die Mobilen Nutzer nicht


Mittlerweile kommen mehr als die Hälfe aller Google-Suchanfragen über mobile Endgeräte. Einige Quellen sprechen sogar von 65 Prozent. Das sind eine menge Anfragen, die ihr nicht unterschätzen solltet.



Das weiß Google logischerweise auch. Um seinen Nutzern also das beste Erlebnis mit der Suchmaschine zu bieten, favorisiert der Algorithmus Webseiten, die für Mobilgeräte optimieret sind. Sogenannte Responsive Designs passen euren Blog für verschiedene Bildschirmgrößen an. So benötigt ihr keine zwei Webseiten auf verschiedenen URLs, was auch den Nutzern bei der Navigation hilft. Dazu stellt ihr Google zufrieden. Alle gewinnen.


Responsive Designs sind heutzutage eigentlich die Norm. Trotzdem solltet ihr bei der Auswahl eures Content Management Systems darauf achten, dass dieses unterstützt wird.


Google möchte auch eure Bilder lesen


In der Regel ist es eine gute Idee eure Artikel mit Bildern zu unterschmücken. Dadurch könnt ihr Unterbrechungen in sonst zu langwierige Textpassagen bringen, zusätzliche Informationen liefern oder einfach den Artikel etwas auflockern.


Allerdings weiß Google nicht immer was auf diesen Bildern zu sehen ist. Hier kommt der ALT-Text ins Spiel. Darin könnt ihr Google erzählen was auf dem Bild abgebildet ist. Zudem wird er angezeigt, wenn die Bilder aus irgendeinem Grund Mal nicht angezeigt werden können. Ihr könnt hier auch euer Keyword unterbringen, wenn es Sinn macht. In der Regel hilft es euch mit dem Ranking aber nicht großartig.



Noch ein kleiner Bonus ist, dass ihr durch einen ALT-Text euer Ranking in der Google Bildersuche erhöht. Denn auch von dort können Menschen auf euren Artikel aufmerksam werden, auch wenn das eher selten vorkommt. Es schadet auf jeden Fall nicht.


SEO ist keine Raketenwissenschaft


Mit diesen Grundlagen des SEO könnt ihr eure Sichtbarkeit relativ einfach erhöhen. Natürlich gehört noch ein wenig mehr dazu als Keywords und Phrasen zu platzieren. Ebenso ist es wichtig, dass der Inhalt relevant für den Leser ist und Google das erkennt. Aber das würde die Grundlagen sprengen.


Wenn ihr mit diesen Durchstartet, solltet ihr in der Lage sein eine solide Leserschaft aufzubauen.